Die Geschichte der Firma Walser

Ein Traditionsbetrieb seit 1961

Paul Walser, Metzgermeister, erbaute 1961 mit seiner Gattin Antonia an der Schweizerstraße 56, direkt beim Gemeindeamt in Meiningen, einen gewerblichen Metzgereibetrieb. Nachdem er hauptberuflich Landwirt war, verpachtete er diesen Betrieb bis 1973. Sohn Ludwig Walser, Metzgermeister, gründete dann im August 1973, dem Gedanken des Vaters folgend, eine Einzelfirma. Mit dabei seine Schwester Paula Fritz (geb. Walser), welche als gelernte Fachverkäuferin die Belange des Detailverkaufs leitend unter sich hatte. Sohn Anton Walser leitete damals nebenberuflich die kaufmännischen Belange der Firma und sorgte sich um den Großhandelsabsatz.


1978

kam der jüngste Sohn von Paul Walser, Herbert Walser, als Kaufmann hinzu. Es wurde eine Offene Handelsgesellschaft (OHG) gegründet: Gesellschafter Ludwig und Herbert Walser. Im selben Jahr wurde in Tosters (Stadtteil von Feldkirch) direkt vis a`vis der Kirche in der damals neu erstellten Zentrumsüberbauung eine Geschäftsräumlichkeit angekauft. Daraus entstand ein Nahversorger Lebensmittelgeschäft mit Schwerpunkt Fleisch-, und Wurstwaren. Gleichzeitig wurde durch Herbert Walser der Großhandel kontinuierlich weiterentwickelt.


1980

wurde in Mäder im ehemaligen Rheinmarkt Noggler die Fleischabteilung angemietet und als solche bis 1984 erfolgreich geführt.


1983

wurde in Meiningen, an der Schweizerstraße 50, ein entsprechendes Grundstück erworben und darauf ein Wohn- und Geschäftshaus mit 220m² Verkaufsfläche eröffnet. Dieses Geschäft wurde ebenfalls als Nahversorgergeschäft mit allen täglichen Bedarfsartikeln im Food- und Non-Food-Bereich ausgelegt. Der Schwerpunkt galt den Frischeprodukten, besonders den Fleisch- und Wurstwaren aus der eigenen Schlachtung und Produktion.


1993

wurde durch die Gattin des Herbert Walser, Isolde die Geschenksartikel-Boutique aufgebaut. Ebenfalls wurde durch Paula Fritz der Platten- und Party-Service verstärkt. Durch Herbert Walser wurde der Grill-Festservice als Komplettanbieter intensiviert, auf-, und ausgebaut.


1995

wurde in Röthis in der Hummelbergstraße das ehemalige Verkaufsgeschäft der Metzgerei Kopf angemietet. Dieses wurde erfolgreich bis zur Veräußerung der Liegenschaft durch den Vermieter im Juni 2004 geführt. Im November 2004 erfolgte „ersatzweise" die Filialeröffnung Sulz.


1998

wurde in Dornbirn am Marktplatz die ehemalige Verkaufsfiliale der Metzgerei Rudolf Bösch aus Lustenau übernommen und eröffnet. (Im Oktober 2011 auf Grund von mangelnden Fachkräften zur professionellen Bedienung unserer Kundschaften geschlossen)


2000

Im September 2000 wurde in Meiningen in der Industriestraße 12 das moderne, Produktions-, Verwaltungs-, und Mitarbeiterwohngebäude in Betrieb genommen. Auf dem 7000m² Areal wurde in EU-gerechter Form ein Produktionsgebäude mit eigener Bandschlachtung (durch diese Art der Schlachtung wird ein Höchstmaß an Hygiene erzielt) für Rinder, Kälber und Schweine eingerichtet, das ebenso wie der Zerlege-, und Produktionsbetrieb den neuesten Trends und Richtlinien entspricht. Im Kellergeschoss wurde eine Produktionsküche eingerichtet, welche für die Herstellung von fertiggekochten Speisen und Menüs sowie für den heißen Party-Service verwendet wird.


2004

Durch den Umbau des Riocha-Hauses in Sulz, Müsinenstraße 38, konnten wir eine neue Filiale im November 2004 eröffnen. Zusammen mit der Bäckerei Ender („Plazi-Bäck") und dem Fachgeschäft Riocha Weine von Elmar Karg liegt diese Filiale direkt an der gut frequentierten Hauptstraße mit ausreichend Parkplätzen direkt vor dem Geschäft.


2007

trat Ludwig Walser als geschäftsführender Gesellschafter in den wohlverdienten Ruhestand. Ihm sei an dieser Stelle für die 34-jährige Aufbauarbeit des Unternehmens gedankt.


2009

Im August 2009 wurde die Filiale in Feldkirch-Tosters komplett modernisiert. Die Kunden äußern sich sehr positiv über die gelungene Sanierung unserer 220m² Filiale im Ortszentrum. Der hohe Zuspruch und der Zugang von vielen Neukunden zeigt uns, dass wir damit den richtigen Schritt gesetzt haben.


2010

Im Sommer 2010 wurde in Nenzing eine weitere Filiale eröffnet.

2010

nach 7 Monaten Organisations- und Vorbereitungs-Arbeiten wurden wir BIO-Zertifiziert und sind somit Vorarlbergs erster Betrieb der konventionelle und BIO-Verarbeitung unter einem Dach vereint.


2012

Im Frühjahr 2012 wurde die Filiale Meiningen komplett erneuert. Hier haben wir uns der Umwelt zu liebe für energiesparende Technik entschieden. Somit wurden wir Vorarlbergs erstes Lebensmittelfachgeschäft mit reiner LED-Beleuchtung. Durch die Erneuerung gelingt es uns, unsere qualitativ hochwertigen Fleisch- u. Wurstprodukte ebenso wie alle anderen Bereiche des alltäglichen Lebensmittelbedarfes übersichtlicher, besser und schöner zu platzieren.

Im Sommer 2012 haben wir die Partnerschaft mit dem Koblerbäck umgesetzt, und er ist mit einer Brottheke in die Sulner Filiale anstelle des Plazi-Bäck eingezogen.


2015

Inbetriebnahme eines reinen Dry-Aged-Kühlraums Vorarlbergs. Die Technik dieses Dry-Aged-Raum ist auf modernstem Niveau. Sie steuert das Raumklima (die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur) und sorgt so für die optimale Reifung.


2017

11er übernimmt per 1. Juli 2017 die Meininger Traditionsmetzgerei Walser. Der Übernahme vorangegangen ist ein begleiteter und strukturierter Prozess mit dem Ziel bei Walser sowohl die Arbeitsplätze als auch das Kerngeschäft zu erhalten. Für die 55 Walser-Mitarbeiter/innen ändert sich nichts. Durch die Investition in den Standorten Meinigen entstehen neue Arbeitsplätzte und mehr Kapazitäten für die Herstellung von 11er-Produkten. Die Planung startet in den nächsten Wochen. Der erfolgreiche Weg von Walser wird fortgeführt- Name und  Marke blieben bestehen. 11er kann zukünftig auf ausgezeichnete und nachhaltige Walser Fleisch- und Wurstprodukte aus einer Produktion zurückgreifen. Kunden können wie gewohnt in den vier Walser-Filialen in Meinigen, Testers, Sulz und Nenzing einkaufen. Herbert Walser und Anton Walser sind weiterhin im Unternehmen tätig – Herbert operativ, Anton Walser beratend.


Derzeit sorgen 58 Mitarbeitende für das tägliche Wohl unserer Kunden. Wir schlachten, zerlegen, wursten, selchen und kochen auch Fertiggerichte mit modernen Einrichtungen. Der Verkauf unserer Produkte findet über die eigenen Verkaufsgeschäfte, über das hauseigene Catering, den Hotel- und Gastrobereich und über Handelsketten statt.